Kerstin Täubner-Benicke

Grüne Kandidatin für den Bundestag - Wahlkreis 224

 

Jeden Tag ein kleines Türchen


24. Dezember 



23. Dezember

Liebe weitergeben, nicht Hass!

22. Dezember

Der Weihnachtsmann - Mehr als nur ein Werbegag

Was ist eigentlich dran an dem Gerücht, dass der Weihnachtsmann im vertrauten rot-weißen Outfit und Rauschebart ein Werbegag von Coca-Cola war? Die einfache Antwort: Nichts - auch wenn der Limonadenhersteller selbst diese Legende gerne bis heute pflegt und verbreitet.

Die Figur des Weihnachtsmanns hat sich langsam entwickelt. Schon vor fast 200 Jahren entstanden die ersten aus Schokolade gefertigten Nikoläuse in Form des Bischofs mit Mitra und Stab und entwickelten sich dann zu den uns bekannten Schokoladenweihnachtsmännern - mit roter Zipfelmütze, Hose und Jacke.
Die Darstellung des Nikolaus im allseits bekannten "Struwwelpeter", der 1844 entstand, (und dort übrigens die bösen Buben, die den kleinen afrikanischen Jungen piesacken, in die schwarze Tinte taucht) sah dem heutigen Weihnachtsmann schon ähnlich. Der heilige Nikolaus, ein Bischof, der im 4. Jahrhundert lebte, wurde schon im 19. Jahrhundert in Europa als Bringer von Geschenken verehrt - damals noch als hoch gewachsene, ernste Bischofsfigur, mit Kleidern in unterschiedlichen Farben.

In den 1920er Jahren setzte sich dann immer mehr die rotweiße Robe des Weihnachtsmanns durch, wie wir sie heute kennen. Diesen beschrieb die New York Times 1927 so: "Ein standardisierter Santa Claus erscheint den New Yorker Kindern. Größe, Gewicht, Statur sind ebenso vereinheitlicht wie das rote Gewand, die Mütze und der weiße Bart." Und dieser standardisierte Nikolaus eignete sich hervorragend zu Werbezwecken - aber erst ab 1931. In diesem Jahr erschien die erste Coca-Cola-Anzeige mit dem rot-weißen Weihnachtsmann im Rahmen einer Werbekampagne, kreiert von dem Grafiker Haddon Sundblom. Er zeichnete den Weihnachtsmann mit dem Gesicht eines pensionierten Coca-Cola Mitarbeiters, mindestens einen Weihnachtsmann pro Jahr bis 1966, und prägte damit die Vorstellung vom "modernen" Weihnachtsmann. Die Werbung war so erfolgreich, dass der uns bekannte Weihnachtsmann fälschlicherweise Coca-Cola zugeschrieben wird.  

Der Weihnachtsmann verdrängt in heutiger Zeit immer mehr das Christkind, das die christliche Symbolfigur des Weihnachtsfestes ist. Dass das Christkind die Geschenke bringt, und nicht mehr der Nikolaus, ist im übrigen durch Martin Luther geprägt worden. 

21. Dezember

Welche Weihnachtslieder sind das?

 

20. Dezember 

Welt ging verloren

Gestern Abend ging die Welt verloren für 12 Menschen an einem Berliner Weihnachtsmarkt. Ihr Leben ist in einem Augenblick, plötzlich und unvorhersehbar zu Ende gegangen. Ihre Angehörigen werden um sie weinen und viele in unserem Land tun es auch. Der Advent ist ein Trauermonat geworden. Ich fühle mich auch heute Abend noch wie betäubt und unter Schock, als könnte das, was passiert ist, noch nicht ganz zu mir durchdringen. 

Ob Terrorakt oder nicht, ob die Beweggründe des Täters irgendwann offen liegen – diese Antworten werden die Trauer kaum mildern. Sie werden das Lebensgefühl, dass wir verwundbar sind, uns nicht nehmen. „Welt ging verloren“, heißt es im Weihnachtslied „O du fröhliche“. Dieser Vers ist mir gestern Abend eingefallen. Wie ein Kommentar zu dem, was als Nachricht zu mir durchdrang. Als Kommentar auch zu diesem zu Ende gehenden Jahr. Was geht da alles verloren unter der Gewalt von Wenigen? Auch die Zuversicht und Gewissheit, dass wir in Frieden zusammenleben können? 

An Weihnachten werden viele Menschen dieses Lied singen, viele unter Tränen. „Welt ging verloren, Christ ist geboren“, so heißt die ganze Verszeile. Und in diesem zweiten Teil steckt das Tröstliche drin. Ganz sachte klopft es an mein Herz: vertraue dem sanftmütigen Weg, vertraue dem friedlichen Weg. Vertraue dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. 

(Melitta Müller-Hansen in "Auf ein Wort" 
heute abend auf B1 und B3)

19. Dezember

Schrottwichteln: eine Idee für Adventsfeiern....

Spielregeln:
Jeder Wichtel beschenkt einen anderen Mitspieler. Die Paarung wird meistens bei Spielbeginn per Los bestimmt. Ob die Wichtel den Teilnehmernamen erfahren oder nur eine Nummer ziehen, bleibt der Gruppe überlassen. Die Geschenke werden mit dem Namen/ der Nummer des/r zu Beschenkenden beschriftet. Nach dem gemeinsamen Auspacken wird das schrecklichste oder und das witzigste Geschenk bestimmt. Ob sich der Wichtel anschließend zu erkennen gibt und seinen Ruhm genießt oder nicht ist ihm überlassen.

Schrottwichtelregel:
Beim Schrottwichteln ist es allen Mitspielern untersagt, ein Geschenk zu kaufen. Das Geschenk muss aus dem eigenen Haushalt stammen. Jeder hat zuhause etwas, das er gekauft oder geschenkt bekommen hat, aber nie benutzt hat, oder nicht mehr braucht. Diese ungeliebten und „unnützen“ Staubfänger sind die idealen Kandidaten, um als Geschenk für das Schrottwichteln genutzt zu werden. Hierbei ist es dem Schenkenden auferlegt, Humor und Originalität unter Beweis zu stellen.

18. Dezember

Der andere Advent.

Schon mal für nächstes Jahr vormerken: Hunderttausende Menschen freuen sich jedes Jahr wieder auf ihn: Seit über 20 Jahren begleitet Der andere Advent vom Vorabend des ersten Advent bis zum 6. Januar mit Texten und Bildern durch die Advents- und Weihnachtszeit.

http://www.anderezeiten.de/aktionen/initiativen-zum-kirchenjahr/advent/der-andere-advent/

17. Dezember

Mal ein Gedicht:


Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,

Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

- Rainer Maria Rilke -

16. Dezember

Lebendiger Adventskalender

In vielen Städten und Gemeinden gibt es diese Aktion: jeden Abend öffnet sich ein Fenster bei einer Familie, bei einem Geschäft, bei einer öffentlichen Einrichtung. Es wird zusammen gesungen, Punsch getrunken, ...

Zum Beispiel in Pöcking im Landkreis Starnberg. Bereits zum 7. Mal in Folge findet er dort statt.

"Jeden Abend im Advent öffnet sich um 18 Uhr  im Pöckinger Gemeindegebiet ein Adventsfenster (16 Uhr am 24.12.106 in der evangelischen und der katholischen Kirche).
Lassen Sie sich von den vielfältigen Ideen überraschen. Gastgeber und Gäste singen gemeinsam, hören Geschichten und Gedichte und erleben eine besinnliche Zeit bei warmen Getränken und Weihnachtsgebäck." zitiert aus http://www.stiftungfuerpoecking.org/index.php?article_id=15

15. Dezember

Verantwortungsvoll schenken

Es wird Zeit! Wer jetzt noch nicht alle Geschenke beisammen und keine Lust auf überfüllte Innenstädte hat, muss schnell online bestellen. Aber nicht irgendwo, sondern am besten bei Unternehmen und Händlern, die nachhaltig und sozial orientiert sind. Ich habe euch eine kleine Auswahl zusammengestellt. Viel Spaß beim Stöbern!

Avocado Store: die trendige Alternative

Plasno: die plastikfreie Alternative

Fairmondo: die faire Amazon-Alternative

Oxfam Unverpackt: die Alternative für Idealisten

Vivanda: Natürliches für Kleiderschrank, Wellness und Haushalt

Memo: Arbeiten und Leben in Harmonie mit der Umwelt

uvm.

14. Dezember

Heute mal eine kleine wahre, traurige Weihnachtsmann-Geschichte für Euch: (entnommen aus Spiegel-online.de)

Eric Schmitt-Matzen sieht so aus, wie man sich einen Weihnachtsmann für seine Kinder wünscht: Langer Rauschebart, gezwirbelte Schnauzbart-Enden, buschige Augenbrauen und ein freundliches Gesicht. Wie der "Knoxville News Sentinel"  berichtet, hatte der 60-jährige Ingenieur vor mehreren Wochen eine so bewegende Begegnung, dass er danach nur noch weinen konnte. Eine Pflegekraft aus dem örtlichen Krankenhaus hatte Schmitt-Matzen gebeten, vorbeizuschauen und einem schwer kranken Fünfjährigen einen Besuch abzustatten. Schmitt-Matzen sagte sofort zu. Er sei allein ans Krankenbett des Jungen getreten, der bereits sehr schwach gewesen sei. Im Hospital entspann sich folgender Dialog:

"Hi, ich habe gehört, du wirst Weihnachten verpassen? Das kann gar nicht sein, denn du bist mein Helfer Nummer eins."

"Bin ich das?", fragte der Junge.

"Sicher", sagte Schmitt-Matzen und überreichte ein Geschenk, das die Familie ihm zuvor zugesteckt hatte. 

"Sie sagen, dass ich sterben werde", sagte der Junge.  

"Kannst du mir einen großen Gefallen tun?", fragte Santa Claus.

"Sicher." 

"Wenn du vor der Himmelstür ankommst, sag ihnen, dass du Santa Claus' bester Helfer bist, und dann werden sie dich reinlassen." 

"Werden sie?", fragte der Junge. 

"Sicher." 

Dann, so erinnert sich Schmitt-Matzen im Interview, habe ihn der Kleine fest umarmt und noch eine Frage gestellt: "Santa Claus, kannst du mir helfen?" Er habe ihn umarmt, aber bevor er habe antworten können, sei der Junge in seinen Armen gestorben. "Ich habe ihn weiter umarmt und ihn an mich gedrückt."  

Als die Familie verstanden habe, dass ihr Sohn gestorben war, sei die Verzweiflung riesig gewesen. "Nein, noch nicht", habe die Mutter gerufen. Er sei sofort nach Hause gefahren, so Schmitt-Matzen. "Ich habe den ganzen Weg geweint." Noch tagelang sei mit ihm nichts anzufangen gewesen, so sehr habe ihn das Erlebnis erschüttert. "Ich habe darüber nachgedacht, den Job nie wieder zu machen." 

Aber dann habe er spielende Kinder gesehen und verstanden, dass er weitermachen müsse. "Ich habe verstanden, dass dies die Rolle ist, die ich spielen muss. Für sie und für mich."

13. Dezember

Rezept-Tipp Weihnachts-Zimt-Sonnenblumenplätzchen

Für den Teig:

·         400g Vollkornmehl

·         250g Butter

·         125g Rohrzucker

·         abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone

·         1 Päckchen Vanillezucker

·         1 TL Zimt

·         Prise Salz

·         Fett fürs Blech

·         etwas Kakaopulver/30g gem. geröstete Nüsse

Die Mengenangaben reichen für ca. 3 Bleche Plätzchen.

Zubereitung:
Mehl, Butter, Zucker, Zimt, Zitronenschale, Salz und Vanillezucker zu einem glatten Mürbeteig kneten, dann 30 Minuten kalt stellen. 100g Teig mit etwas Kakaopulver und 30g gemischten Nüssen verkneten. Dünn ausrollen und die Sonnenblumen ausstechen. Die Nussmasse in der Mitte auftragen. Auf das gefettete Backblech legen. Backen. Die Sonnenblumen kurz abkühlen lassen, fertig!

Backzeit:
10-12 Minuten – Elektroherd: 200 Grad / Gasherd: Stufe 3

12. Dezember

Dem Konsumrausch ausweichen und die Weihnachtsgeschenke selber machen:

z.B. Filzen mit Märchenwolle. Kinderleicht und sehr meditativ. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Eine Anleitung findet ihr hier:

https://www.talu.de/grundkurs-nassfilzen/










11. Dezember

Weihnachtsbaumschmuck

Für euren Bio-Weihnachtsbaum könnt ihr euren Schmuck aus Salzteig ganz einfach selber basteln.

So geht's:

Zutaten

  • 1,5 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Salz
  • 8-10 Esslöffel Wasser

Zubereitung

Alle Zutaten gut verrühren, bis ein knetbarer Teig entsteht. Wer es bunt mag, mischt Lebensmittelfarbe bei. Sollte sich der Teig nicht gut ausstechen lassen, mehr Mehl hinzufügen. Nun noch ausrollen und mit weihnachtlichen Plätzchenförmchen ausstechen. Vor dem Backen nicht vergessen, ein Loch zum Aufhängen reinzubohren. Bei 150 Grad muss das Ganze nun 30-45 Minuten backen.

Verarbeitung

Auskühlen lassen und nach Belieben mit Wasserfarbe bemalen und/oder schönen Dingen bekleben. Zum Schluss lackieren oder mit Klarlack besprühen, damit die Farbe lange hält.

10. Dezember

Baumstiften in Panama

Mit dem Projekt der Deutschen Umweltstiftung "Stifterwald in Panama" kann man dem jetzt dem Klimawandel entgegenwirken. Jeder Natur- und Waldfreund hat hier die Möglichkeit, einen Beitrag zur dringend notwendigen Wiedergewinnung von Wäldern in der Welt zu leisten, und diesen Beitrag auch anderen Menschen zum Geschenk zu machen. StifterInnen können sich ab 33 Euro an dem Projekt beteiligen und einen oder mehrere Bäume pflanzen lassen, die - gemeinsam mit den anderen gestifteten Bäumen - über die Jahre zum Stifterwald heranwachsen. Damit helfen UnterstützerInnen der Deutschen Umweltstiftung nicht nur dem Klima, sondern tragen auch zum Arten-, Wasser- und Bodenschutz bei und verhelfen der lokalen Landbevölkerung zu einer Lebensgrundlage. baumstifter.de

9. Dezember

Regionale Alternativen für gute Lebensmittel

Alternativen zum  Supermarkt

Neben Wochenmarkt, wo man auch immer ein Schwätzchen halten kann, und dem örtlichen Bioläden, gibt es weitere Möglichkeiten:

Ökokiste e.V.

Deutschlandweit haben sich rund 40 zertifizierte Mitgliedsbetriebe in dem Verband zusammenschlossen, die euch wöchentlich Bio-Obst und Gemüse zu fairen Preisen direkt vor die Haustüre liefern. Der Verband sorgt mit langfristigen Kooperationsverträgen zwischen Landwirten, Gärtnern und Lieferbetrieben für verlässliche und partnerschaftliche Handelsstrukturen in der Region.

Solidarische Landwirtschaft

Beim Konzept Solidarische Landwirtschaft handelt es sich im Gegensatz zur Öko-Kiste nicht um ein klassisches Verkäufer-Kunde-Verhältnis. Hier verbindet sich ein Kreis von Menschen langfristig mit einem Hof, finanziert gemeinsam die jährlichen Hofkosten und erhält dafür im Gegenzug einen Ernteanteil und die Gewissheit, dass die LandwirtInnen mit dem Land, dem Wasser, den Tieren und Pflanzen verantwortlich und zukunftsfähig umgehen.

Im Oberland (Verteilstationen von Bad Tölz bis Tutzing): Biotop Oberland

In München: Kartoffelkombinat

Hofläden

Auch Hofläden sind eine gute Möglichkeit, direkt bei den ErzeugerInnen zu kaufen. Hier gelangen Obst und Gemüse, Eier, Milcherzeugnisse oder Fleisch nicht über eine Handelskette in einen Supermarkt – man holt sich seine Lebensmittel direkt bei den Bauernhöfen ab. Auf dem Land sind natürlich mehr Hofläden zu finden als in der Großstadt, aber vereinzelt gibt es sie auch dort.

Mundraub.org

Hört sich kriminell an, ist es aber nicht: In Deutschland verderben jedes Jahr zig Tonnen Äpfel, Kirschen, Pflaumen und weitere Früchte auf herrenlosen und vergessenen Bäumen in Parks oder an Landstraßen, weil keiner sie pflückt. Das will Mundraub.org ändern und verrät, wo herrenlose Obstbäume stehen und wo legal Obst, Gemüse, Kräuter und Nüsse abgeerntet werden dürfen. Pflücken erwünscht!

Foodsharing.de

Foodsharing.de st eine Internetplattform, die Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Über die Website kann man sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden, um überschüssige Lebensmittel mit Anderen zu teilen, statt sie wegzuwerfen.

Slowfood: Eine Philosophie zum Guten Essen

"Dreimal am Tag, bei jeder Mahlzeit, treffen wir Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen. Unser Essen ist untrennbar verknüpft mit Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissen, Landwirtschaft, Gesundheit und Umwelt.

Daher sollen unsere Lebensmittel gut, sauber und fair sein.

Gut: wohlschmeckend, nahrhaft, frisch, gesundheitlich einwandfrei, die Sinne anregend und befriedigend.

Sauber: hergestellt, ohne die Ressourcen der Erde, die Ökosysteme oder die Umwelt zu belasten und ohne Schaden an Mensch, Natur oder Tier zu verursachen.

Fair: die soziale Gerechtigkeit achtend, mit angemessener Bezahlung und fairen Bedingungen für alle — von der Herstellung über den Handel bis hin zum Verzehr." aus www.slowfood.de

8. Dezember

Glühwein wärmt Körper und Geist!

Wie wunderbar ein leckerer Glühwein oder Punsch den Körper wärmt! Nicht immer hat man Lust, vor die Tür zu gehen und einen Christkindlmarkt zu besuchen. Auch der Flaschenglühwein aus dem Supermarkt ist oft keine Gaumenfreude. Hier zwei Rezepte für einen warmen Abend - mit und ohne Alkohol.      

Verlosung

Willst du den grünen Glühwein auch stilecht aus einem  grünem Becher genießen? Dann schreib' doch einfach eine Mail mit "Türchen 8" und deiner Adresse bis zum 24.12. an mail(at)kerstin-taeubner.de! Die ersten 3 bekommen eine Tasse zugesendet!

Grüner Glühwein

·         1,4 Liter Weißwein

·         600 ml Orangensaft

·         2 Stangen Zimt

In einem Teebeutel:

·         1 TL Nelken

·         1 TL Sternanis

·         1 TL Kardamon

·         Unbehandelte Schale einer süßen Orange

Zubereitung

Weißwein mit der Gewürzmischung schonend erhitzen (nicht kochen!) und ziehen lassen. Gewürz entfernen, Orangensaft nach Bedarf zugeben und wieder warm werden lassen.

Für die Farbe: Blue Curaçao bis zum gewünschten Farbton zugeben (je mehr, desto grüner).

Die alkoholfreie Alternative

Man ersetze den Weißwein und den Orangensaft durch Traubensaft und lasse Blue Curaçao weg.

7. Dezember

Schon im Weihnachtseinpackstress und kein Geschenkpapier zur Hand? Dann bedruck es dir doch einfach selbst! Geschenkpapier selbst herstellen: Eine Kartoffel quer durchschneiden und in die Schnittfläche ein Motiv schnitzen, schneiden oder am einfachsten mit einer Plätzchenform ausstechen. Mit Farbe (Wasserfarben) bestreichen, den Papierbogen bedrucken.









6. Dezember

Woher kommt der Nikolaus eigentlich?

Wenn wir heute über den Mann mit dem gut gefüllten Sack reden, denken wir in der Regel nicht an die Türkei. Doch von dort kommt der Nikolaus von Myra.  

Er wurde zwischen 270 und 286 n. Chr. geboren und ist am 6. Dezember 326, 345, 351 oder 365 gestorben - so genau ist das nicht überliefert. Der Nikolaus ist einer der beliebtesten katholischen Heiligen, sein Gedenktag wird in vielen christlichen Glaubensgemeinschaften auf der ganzen Welt kirchlich gefeiert. Über sein Leben gibt es kaum historische Nachweise. Leicht hatte es der Nikolaus von Myra wohl nicht: Er soll während der Christenverfolgung 310 gefoltert und gefangen genommen worden sein. Es ist überliefert, dass der Sohn reicher Eltern sein Erbe unter den Armen verteilt habe. Am 6. Dezember werden üblicherweise kleine Geschenke in Stiefel oder Säckchen verteilt. Dieser Brauch basiert auf der Legende der drei Jungfrauen, die nachts vom Nikolaus mit Geschenken beglückt wurden. Der 6. Dezember wurde dann durch Martin Luther im Zuge der Reformation als Gabentag durch Weihnachten ersetzt.


Ein Nikolaus vom "Bauernschnitzer" Michael Kaindl, zu betrachten im Dießener Pfarrmuseum. (Foto von Anja Bach aus der Süddeutschen Zeitung Lokalteil Starnberg am 2.12.16)

5. Dezember

Die Christkindl- und Weihnachtsmärkte locken mit Mandelduft und Glühwein. Wo einer stattfindet, verrät dir die neue App von "Das Örtliche". Ob in deiner Nähe, in deinem Landkreis, oder da, wo du arbeitest oder einen Besuch machen willst. Sie zeigt, ob er aktuell geöffnet ist, ob er womöglich Eintritt kostet, und es gibt Fotos und weitere Informationen. "Hört der Engel helle Lieder, klingen weit das Feld entlang, und die Berge hallen wider, von des Himmels Lobgesang." So macht es Freude!


Hier der Link zum Angebot





4. Dezember

Energiespartricks aus dem Alltag
1.    Regionale Produkte kaufen. Im Supermarkt öfter mal auf das Etikett schauen – ist der Saft schon einmal durch das ganze Land gefahren?
2.    Platz hinter dem Kühlschrank lassen. Kühlschränke machen innen kalt und außen warm. Je schlechter die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben werden kann, desto mehr Energie benötigt das Gerät. 
3.    Gefrorene Lebensmittel im Kühlschrank auftauen. Wer viel Zeit hat, kann Tiefgefrorenes im Kühlschrank auftauen. Dann muss der weniger kühlen. 
4.    Schnellkochtopf nutzen. Ganz einfaches Prinzip: Wasserdampf unter hohem Druck vermindert die Kochzeit. 
5.    Wasserkocher sparsam füllen. Nur eine Tasse Tee? Dann koche auch nur so viel Wasser auf. Das spart Strom. 
6.    Zähne nicht elektrisch putzen. Man sieht es ihr nicht an, da sie batteriebetrieben ist. Doch eine elektrische Zahnbürste produziert mehr CO2, als der beim Zähneputzen laufende Wasserhahn. 
7.    Warmwasserspeicher abschalten. Die kleinen Boiler unter der Spüle halten das Wasser den ganzen Tag warm. Obwohl tagsüber stundenlang keiner da ist. Aber Achtung: Manche Geräte können kaputt gehen, wenn sie ohne Wasserzufluss eingeschaltet werden. 
8.    Bei 40 Grad waschen. Dank moderner Waschmittel reicht das heutzutage meistens aus. 
9.    Sparprogramm sparsam nutzen. Auch wenn der Knopf mit "½ -Programm" beschriftet ist, bedeutet nicht, dass nur die Hälfte der Energie verbraucht wird. Ein doppeltes Sparprogramm verbraucht mehr Energie als eine Standardwäsche. Also lieber die Maschine voll machen. 
10.   Lass es ordentlich rund gehen. Zum Trocknen aufhängen, und wenn du dazu keine Möglichkeit hast, am besten vor dem Trocknen die Wäsche gut schleudern, mindestens bei 1000 Umdrehungen pro Minute. 
11.   Heizkörper nicht verdecken. Eigentlich ganz einfach: Wenn Vorhänge vor der Heizung hängen, geht die Wärme durchs Fenster. Andersrum ist besser. 
12.   Geschirrspüler anschaffen. Das ist doch mal eine gute Nachricht: Selber spülen verbraucht ab vier Personen im Haushalt mehr Energie. 
13.   Laptop statt Desktop. Die tragbaren Computer verbrauchen viel weniger Strom als große Schränke unter dem Schreibtisch.

3. Dezember

Die vorweihnachtlichen Temperaturen und der Ich-muss-noch-schnell-alles-fertig-machen-Stress machen Lust auf ein beruhigendes heißes Bad. Die Badezusätze kann man ganz einfach selbst herstellen - und die passende Begleitung für die Badewanne gibt es hier auch noch zu gewinnen. 

Die vegane Variante unter den Badezusätzen: Entweder man brüht aus ca. 100 g (für 1 Vollbad) getrockneten (Rosmarin-Thymian-Salbei)-Kräutern einen kräftigen Sud, der ungefähr eine Stunde auf kleiner Flamme köcheln muss. Dann den Extrakt abgießen und ins Bad geben. Oder man hängt einfach einen Teefilterbeutel mit der entsprechenden Kräutermenge (ca. 100 g) ins Badewasser. Rosmarin aktiviert und glättet die Haut (wegen seiner adstringierenden Gerbsäuren), Salbei und Thymian wirken antiseptisch und lindern unreine Haut. Ein Bad mit Lavendel verhilft zu mehr Entspannung - besonders in der stressigen Vorweihnachtszeit.

Eine von zwei Badeenten könnt ihr hier gewinnen! Die ersten zwei, die über das Kontaktformular schreiben, bekommen eine Badeente und eine Badekugel zugesandt.







2. Dezember

Ihr wisst nicht, an wen ihr eure Weihnachtswünsche richten sollt? Schreibt doch mal einen Brief an das Christkind im unterfränkischen Himmelstadt! Wer seine Wünsche bis zum 14. Dezember verschickt, bekommt himmlische Antwort.

Seit nunmehr 30 Jahren öffnet die Weihnachtspostfiliale in Himmelstadt am 1. Advent mit einem kleinen Festakt ihre himmlischen Pforten. Jedes Jahr freut es sich über Wunschzettel von Kindern aus Deutschland und dem Ausland. Die Briefe werden von den fleißigen Helfern des Christkinds geöffnet, gelesen und natürlich auch beantwortet. Denn was gibt es schöneres als einen Brief vom Christkind zu bekommen.

Hier ist die Adresse:

An das Christkind

97267 Himmelstadt

Weitere Infos über das Weihnachtspostamt hier

1. Dezember

O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter!

Tipp: Damit er nicht nur grün aussieht, sondern auch ohne Pestizide aufgewachsen ist, gibt es einiges zu beachten. 28 Millionen Christbäume stehen jedes Jahr in deutschen Wohnzimmern. Die meisten stammen aus Intensivplantagen. Kunstdünger und Pestizide belasten Böden, Gewässer, Tiere und
Pflanzen. Weite Transportwege schaden dem Klima.

Deswegen direkt beim Förster oder Waldbauern kaufen, oder bei den Öko-Anbauverbänden.

Außerdem ist es ratsam eine energiesparende Beleuchtung mit LED-Lichterketten einzusetzen.

Für Informationen über regionale Erzeuger kann man sich an den Verein
Bayerische Christbaumanbauer e.V.“ wenden

Wo man selber Christbäume schlagen kann, erfährt man hier